Ein wunderbares Leben

Teilen

Vorsätze sind nützlich

Hast Du schon Vorsätze für Dein weiteres Leben gefasst? Ich halte es für sinnvoll, sich Dinge vorzunehmen. Für das neue Kalenderjahr. Für das neue Lebensjahr. Für den Rest des eigenen Lebens. Die meisten Menschen nehmen sich etwas für das Wochenende oder den Urlaub vor. Oder auch für das neue Jahr. Das ist gut. Doch warum nicht für den Rest des Lebens als Ganzes?

Mein Vorschlag

Ich habe eine Idee für einen guten Vorsatz. Sie lautet so: „Mein weiteres Leben wird wunderbar“. Das Gute an diesem Vorsatz ist, dass er in jedem Fall in Erfüllung gehen wird. Denn er ist nicht abhängig davon, was in der Welt oder mit einem selbst passiert. Es spielt auch keine Rolle, was früher war. Die Stunde Null ist jetzt. Der Vorsatz für ein wunderbares Leben ist streng genommen auch kein Vorsatz. Er ist eine Entscheidung. Denn ob mein Leben oder etwas, das darin passiert, wunderbar ist oder nicht, entscheide nur ich. Nicht die Umstände entscheiden. Nicht das, was andere sagen und tun, entscheidet. Nicht das, was mir passiert, entscheidet. Meine Entscheidung entscheidet.

Wandele es für Dich ab

Dein weiteres Leben wird also wunderbar – sofern Du Dich dafür entscheidest, natürlich. Das ist ein guter Anfang. Vielleicht wird es aber noch mehr. Wie wäre es mit: „Mein Leben wird erfolgreich“. Oder: „Mein Leben wird voller Freude sein“. Oder: „Mein Leben wird voller Glück und Sinn sein“. Oder: „Mein Leben wird voller Weiterentwicklung sein“. Diese Entscheidungen sind sehr allgemein, aber in jedem Fall positiv. Wäre es nicht schön, wenn es so käme?

Die Sache ist die: Es wird so kommen, wenn wir uns das vornehmen. Wenn wir uns dafür entscheiden. Wichtig ist, dass wir selbst für uns definieren, was „wunderbar“, „erfolgreich“, „freudvoll“ oder „sinnvoll“ bedeutet. Nur wir selbst definieren das. Jeder hat einen anderen und ganz individuellen Ausgangspunkt. Wichtig ist auch, dass wir uns das immer wieder vornehmen. Es reicht nicht, sich einmal vorzunehmen, dass das weitere Leben schön werden wird. Nur um beim ersten Rückschlag aufzugeben. Nein – am besten nehmen wir uns das täglich vor. Jeden Tag – und zwar unabhängig davon, was jeweils gestern war.

Nicht abhängig machen

Wem das nicht gefällt, der hat andere Möglichkeiten: Jeder kann sich genauso dazu entscheiden, sich vor der Zukunft zu fürchten. Oder zu hoffen, dass alles gut wird. Jeder kann sich Dinge vornehmen, die jenseits der eigenen Wünsche, Talente und Fähigkeiten liegen. Das kann jeder von uns tun. Es wird nur eher nicht dazu führen, dass wir ein besseres Leben leben. Im Gegenteil: Wir machen uns damit abhängig von der äußeren Welt. Keine gute Idee!

Und die anderen?

Mein Vorsatz für den Rest meines Lebens lautet: Es wird wunderbar, fantastisch, großartig und atemberaubend. Doch was ist mit den anderen? Soll es nur mir gut gehen, den anderen aber nicht? So könnte man das oben Geschriebene ja lesen. Die Sache ist die: Ich habe keinen Einfluss darauf, wie andere die Welt erleben. Ich kann ihnen Glück wünschen. Ich kann sie unterstützen. Ich kann ihnen Mut zusprechen und ihnen was schenken. Ich kann selbst mein Bestes geben. Doch ich kann nicht garantieren, dass andere dadurch glücklicher sind. Sicher ist: Es wird mir selbst äußerst gut tun, wenn ich nicht nur an mich, sondern auch an andere denke.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Vorsätze fassen für das weitere Leben!

PS: Dieser Beitrag ist eine abgewandelte Form des Beitrags 2023 wird ein wunderbares Jahr. Er fand guten Anklang und ist meines Erachtens immer noch aktuell.

PPS: Natürlich reicht es nicht, sich bloß etwas vorzunehmen, damit etwas gut werden wird. Man muss auch was dafür tun – und zwar das, was eben zielführend ist. Hier geht es erst einmal nur um eine grundsätzliche Entscheidung.

Beitragsbild: © Arne Kruse


Teilen
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.
Cookie Consent mit Real Cookie Banner