Es gibt nichts zu tun – außer diese sieben Dinge

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Erik: Lieber Haruto, wenn Du mir in Kurzform sagen müsstest, was das Wichtigste im Leben ist: Was wäre es?

Haruto: Lieber Erik, „das Wichtigste im Leben“ ist für jeden etwas anderes. Es hängt ganz davon ab, in welcher Situation sich jemand befindet – und wo man hinwill. Ich kann Dir diese Frage also nicht beantworten.

Erik: Okay. Dann frage ich eben anders: Was soll man tun, um ein gutes Leben zu leben?

Haruto: Das ist eine bessere Frage. Doch auch hier gibt es viele richtige Antworten.

Erik: Welche Antworten würdest Du als universell und immer richtig bewerten?

Haruto: Hier habe ich tatsächlich ein paar Ratschläge auf Lager. Bist Du bereit?

Erik: Ja, schieß los.

Haruto: Im Prinzip gibt es nichts Besseres zu tun, als eine liebevolle Grundeinstellung gegenüber allen Menschen und Tieren zu entwickeln. Liebevoll heißt: wohlwollend. Liebevoll heißt auch: den Hass aufgeben. Also den Wunsch, anderen schaden zu wollen oder sich darüber zu freuen. Wer an der liebevollen Grundeinstellung arbeitet, tut immer das Richtige.

Erik: Was noch?

Haruto: Es ist immer gut, mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen. Also praktisch zu bleiben. Irgendwas lernen und arbeiten, womit man über die Runden kommt. Das ist immer gut. Es ist aber gar nicht so wichtig, was das ist. Fakt ist, das Gesellschaften mit all ihren Annehmlichkeiten nur funktionieren, weil jeder irgendeinen Job macht. Es ist also etwas Gutes an sich, zu arbeiten. Für einen selbst und die anderen.

Erik: Ich will alle Tipps hören!

Haruto: Oh, das sprengt wohl den Rahmen. Ich nenne noch drei weitere, dann haben wir am Ende fünf. Eine Hand hat fünf Finger.

Erik: In Ordnung.

Haruto: Es ist immer gut, sich für Freiheit einzusetzen. Dazu ist es hilfreich, zu verstehen, worauf Freiheit basiert. Das bringt einem selbst viele Vorteile. Aber auch die anderen haben dadurch einen Vorteil.

Erik: Wie lautet Dein vierter Tipp?

Haruto: Es ist egal, was die anderen denken. Du musst nichts beweisen oder erreichen. Sei Du selbst. Tue, was Du für richtig hältst. Emanzipiere Dich von Deiner Familie, Deiner Gesellschaft, der Menschheit an sich. Damit meine ich: Übernehme und unterstütze das, was Sinn ergibt. Lass den Unsinn weg. Setze, wenn nötig, Grenzen. Bringe gute Ideen von Dir ein.

Erik: Ich bin gespannt auf Nummer Fünf.

Haruto: Entspanne Dich. Mach Dir keinen Stress. Egal wo. Keiner kommt hier lebend raus. Keiner weiß, wann der letzte Tag gekommen ist. Keiner weiß, was morgen ist. Also bemühe Dich. Denn es stimmt: Von nichts kommt nichts. Aber tue dies nicht aus einer Angst heraus. Sondern aus dem Vertrauen, dass Du das Richtige tust.

Erik: Danke sehr!

Haruto: Warte. Mir sind noch zwei weitere wichtige Tipps eingefallen. Dann sind es eben sieben Tipps.

Erik: Von mir aus gerne! Je mehr, desto besser.

Haruto: Focus on what you like. Das heißt: Geh in die Freude. Integriere das in Dein Leben, was Dich glücklich macht. Es wird immer Sachen geben, die Du nicht ändern kannst. Oder solche und solche Phasen. Egal! Focus on what you like! Lenke Deinen Blick auf das Wertvolle, Schöne und Mögliche. Immer wieder.

Erik: Das ist ein wunderbarer Tipp. Wie lautet Dein letzter?

Haruto: Finde persönliche Rituale für Dich, die Dir im Alltag helfen. Auf Dauer ist nichts stärker als unsere Gewohnheiten. Wenn Du es schaffst, Dir Gewohnheiten anzugewöhnen, die Dich ausgeglichener, gesünder, weiser und liebevoller machen, ist das immer gut. Da gibt es viele Möglichkeiten.

Erik: Lieber Haruto: Danke für Deine Tipps. Ich werde unser Gespräch wie vorher abgemacht an Arne übermitteln, der es auf seinem Blog veröffentlicht.

Haruto: Ja, der liebe Arne. Den kenne ich. Sag ihm mal, er soll sein Buch fertig schreiben. Es wird Zeit!

Erik: Das mache ich.

Beitragsbild: © Arne Kruse


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