Trump hat Recht
RIP Iryna Zarutska und Charlie Kirk. Wir haben solche Probleme – brutale Gewalt gegen wehrlose und andersdenkende Menschen durch hasserfüllte und kaputte Personen – auch in Deutschland und Europa. Unsere Justiz geht viel zu lasch mit Gewalttätern um. Deutschland lässt Terroristen wie den Attentäter von Solingen einfach einreisen. Der öffentliche Raum und speziell der ÖPNV ist voll mit Menschen, die sich asozial und/oder aggressiv verhalten. Das sind Fakten, die jeder erleben kann, der in deutschen Städten unterwegs ist. Wenn Trump solche Zustände in den USA kritisiert, hat er schlicht Recht.
Europäische Gesellschaften sind zu nett
Wenn jemand anderes solche Zustände in Deutschland, Schweden, Frankreich oder Großbritannien kritisiert, hat er ebenso Recht. Es ist offensichtlich. Und es ist traurig, dass so viele Politiker, Medien und Bürger diese Fakten noch immer klein reden. Hier sind tatsächlich radikale Schritte notwendig. Die europäischen Gesellschaften sind viel zu nett gegenüber sich asozial und gewalttätig verhaltenden Menschen – ob mit oder ohne Migrationshintergrund.
Warum lassen wir alles schleifen?
Warum lassen wir es zu, dass Idioten, Wahnsinnige und Kriminelle den öffentlichen Raum zu einer Zone machen, die vernünftige Menschen lieber meiden? Warum lungern überall Menschen rum, die nicht arbeiten und Bürgergeld beziehen, während gleichzeitig überall Mitarbeiter fehlen? Warum bezahlt der deutsche Staat Ausländern, die hier noch nie gearbeitet haben und die keinen Flüchtlingsstatus haben, Geld? Warum hat der neue Bundeskanzler Merz die Grenzen noch immer nicht so geschlossen, wie er es versprochen hatte? Warum lässt die deutsche Politik es zu, dass Menschen mit Grips und Anstand Deutschland lieber verlassen, während Menschen, die unsere Werte und Gesellschaft nur als Selbstbedienungsladen sehen, zuwandern dürfen und Geld vom Staat erhalten? Warum werden Gewalttäter nicht härter bestraft? Warum tun die deutschen Berufspolitiker von CDU und SPD nicht das, was sie tun sollten? Deutschland zu einem starken, lebenswerten, sicheren und erfolgreichen Land zu machen bzw. es als solches zu erhalten?
Berufspolitiker sollten ihren Beruf auch richtig ausüben
Ich finde, dass sind alles berechtigte Fragen. Ich kann als Bürger erwarten, dass Politiker, die für ihr Politikersein bezahlt werden, die nötigen Entscheidungen treffen – auch wenn es unangenehme Bilder bedeutet. Auch, wenn es heftige Kritik gibt von verpeilten und ignoranten Moralaposteln. Genau das ist ja das Gute am Berufspolitiker-Sein: Man wird dafür bezahlt, unpopuläre, aber nötige Entscheidungen zu treffen. Berufspolitker müssen ja nicht noch arbeiten als Angstellter, Selbstständiger oder Unternehmer. Sie sind von Beruf Politiker -erhalten ein Gehalt – und können den ganzen Tag lang das tun, was sie tun sollten: Die nötigen Entscheidungen treffen! Wenn sie das aber nicht wollen, sollten sie aufhören, Berufspolitiker zu sein. Dann verdienen sie ihr Gehalt nicht.
Ich wünsche allen die innere Stärke, um in guter Weise mit den teils heftigen Zuständen klarzukommen, die unsere Realität in Deutschland und anderswo sind. Dazu gehört, das Gesindel auf den Straßen zu ertragen genau wie die Lahmheit und Ignoranz der Politik.
PS: Nachtrag zu Charlie Kirk vom September:
15.9.2025
Ohne Menschen wie Charlie Kirk ist die Welt ein ärmerer Ort. Er war ein Gelehrter und ein Lehrer, der die Gedanken und Gefühle vor allem der Menschen an den Universitäten herausforderte. Durch sein Auftreten zeigte er nicht nur, was zivilisierter Streit ist, sondern er offenbarte die Gedanken und Einstellungen derjenigen, die er herausforderte. Ich behaupte, dass ihn gerade die sehr überzeugten Linken und Wokisten an den Unis letztlich liebten, wenngleich sie das explizit vielleicht nicht zugeben würden. Implizit aber mochten sie es, dass da einer kommt und Klartext spricht – einer mit bösen Ideen – den sie nun widerlegen konnten. Oder es zumindest versuchten. Kirk wurde auch nicht als Rechtsextremist empfangen oder behandelt oder gemieden. Sondern als Gelehrter, als Denker, als Philosoph. Dort wo er auftrat, gab es immer Viele, die völlig anders dachten als er – und die dann in den Streit eintraten.
12.9.2025
Nachdem ich jetzt rund 1,5 h Youtube-Videos von Charlie Kirks Debatten gesehen habe, komme ich zu folgendem Zwischenergebnis:
1. Diese offenen Debattier-Sessions, die Kirk mit Turning Point ins Leben gerufen hat, sind extrem wertvoll – es sollte sie in jeder Demokratie geben. In Schulen, Unis, Städten. Marktlücke in Deutschland. Das ist urdemokratisch. Und es hilft allen, sich eine Meinung zu bilden, argumentieren zu lernen, die eigenen Emotionen kennenzulernen.
2. Würde man wie im Boxkampf Punkte vergeben, dann räumt Kirk meines Erachtens oft ab – insbesondere beim Thema Abtreibung. Seine Gegner wollen ihn die ganze Zeit stellen oder entlarven – doch das gelingt ihnen meist nicht. Entweder haben sie die schwächeren Argumente oder die schwächere Persönlichkeit. Kirk ist ein Denker. Seine Gegner sind oft Fühler.
3. Inhaltlich stimme ich ihm in nicht wenigen Punkten voll zu, in anderen nicht.
4. Ich kannte Kirk bis gestern nicht. Jetzt bin ich froh, dass es so viel Video-Material gibt.
5. Von der Art und Weise her würde ich manches anders sagen, aber mit gleichem Inhalt. Und anderes sehe ich ganz anders.
6. Kirk war ein lebensfroher, streitbarer Demokrat. Er hatte seine Ansichten, die natürlich vielen nicht gefallen. Sie sind oft radikal. Genauso haben seine Gegner ihre Ansichten – ebenso oft radikal. Aber er stand zu ihnen. Er ging auf den politischen Gegner zu. Er hasste niemanden. Er ließ jeden zu Wort kommen. Er lachte. Er machte seine Punkte. Er war gnadenlos. Er arbeitete heraus, wo die Meinungsunterschiede genau lagen.
7. Ich verstehe besser, warum Trump die Wahl gewonnen hat. Es gab nicht nur Murks-Musks. Es gab eben auch Captain-Kirks.
Beitragsbild: © Arne Kruse