Wie leide ich nicht mehr unter anderen Menschen?

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Marie: Ich treffe immer wieder auf Menschen, die mir unangenehm sind. Manche stehen mir nahe. Manche sind mir fremd – aber ich muss im Rahmen meines Jobs mit ihnen umgehen. Wenn das passiert, bekomme ich ein schlechtes Gefühl. Was kann ich dagegen tun?

Erik: Das Problem habe ich auch.

Isabelle: Damit seid ihr nicht allein. Fast alle Menschen auf der Welt befinden sich in eurer Situation. Eine der größten Ängste und Herausforderungen, die Menschen weltweit haben, ist der Umgang mit als schwierig empfundenen Mitmenschen. Es gibt jedoch eine einfache Lösung für euer Problem.

Marie: Da bin ich gespannt.

Erik: Ich auch.

Isabelle: Es ist ein Prozess in zwei Schritten. Erstens: Identifiziert die Person in eurem Umfeld, die euch die größten Bauchschmerzen bereitet. Jetzt wünscht ihr, dass sie glücklich ist. Vollkommen glücklich. Glücklich ohne Ende. Himmelhochjauchzend glücklich. Stellt euch diese Person vor eurem inneren Auge vor, wie sie glücklich ist. Und wünscht ihr Glück. Denkt oder sagt: „Möge XY glücklich sein.“ „Wirklich, wirklich glücklich“. Wünscht es! Das macht ihr jeden Tag morgens.

Marie: Ich will aber nicht, dass diese komischen Menschen glücklich sind.

Isabelle: Du hast mich nach einer Methode gefragt. Das ist sie. Du willst selbst glücklicher sein, oder? Unbekümmerter im Umgang mit anderen, nicht wahr? Nicht mehr unter ihnen leiden. Das ist der schnellste Weg. Wünsche den Personen Glück. Ja, es fühlt sich zunächst falsch an. Aber vertraue mir. Es funktioniert. Probiere es aus.

Erik: Was ist der zweite Schritt?

Isabelle: Mit den schwierigen Bekannten beginnt ihr. Danach erweitert ihr den Wunsch. Statt nur einer Person Glück zu wünschen, wünscht ihr pauschal allen Glück. Jeden Tag. Morgens am besten. „Mögen alle glücklich sein.“ Ihr kultiviert diesen Wunsch in euch. Ihr hört damit nie mehr auf. Macht es euer ganzes Leben lang. Bewusst. Jeden Tag. Morgens, aber natürlich geht es auch abends oder zwischendrin. Hauptsache, ihr macht es. Für euch. Ihr braucht es niemandem erzählen.

Marie: Und das funktioniert? Warum funktioniert das?

Isabelle: Wichtig ist, dass es funktioniert. Wenn ihr das regelmäßig macht, ändert ihre eure Energie. Eure Ausstrahlung. Eure innere Verfasstheit. Eure Ausrichtung. Immer, wenn ihr irgendwo im Alltag Menschen begegnet, seid ihr diejenigen, die ihnen schon Glück gewünscht haben. Ihr wisst das. Ein Teil der anderen spürt das. Die Schwierigen verlieren das Interesse an euch. Und selbst wenn ihr noch komische Begegnungen habt, werdet ihr nicht mehr so stark drunter leiden. Ihr seid ja wie gesagt diejenigen, die dem anderen Glück wünschen. Probiert es aus.

Erik: Die Methode klingt verrückt. Netten Menschen Glück zu wünschen: Ja, das kann ich mir vorstellen. Aber jenen, die mir und anderen das Leben zu Hölle machen? Finde ich schwierig.

Isabelle: Tja. Das ist menschlich verständlich. Auch ich fand es beim ersten Mal, als ich das gehört habe, schwierig. Das Ding ist nur: Es funktioniert! Und zwar besser als alles andere. Probiert es aus.

Erik: Danke für den Tipp.

Marie: Ja, Danke. Ich versuche mein Glück.

Isabelle: Einfach machen. Viel Erfolg!

Beitragsbild: © Arne Kruse


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